Die Schuldenmacher der Nation

Update 15. Juli 2011: Welch ein Hohn - Helmut Schmidt - der Schuldenfinanzminister und der Schuldenkanzler, mit dem die Schuldenkarriere Deutschlands und Europas begonnen hat, schiebt seine persönliche Verantwortung Investmentbankern zu! Wenn Schmidt nur das Format eines Schiller oder Müller gehabt hätte.
Hinweis: Alle DM Beträge wurden zur besseren Verständlichkeit in EURO umgerechnet.
Was waren das noch für Zeiten. 1971 trat unter Bundeskanzler Willi Brandt Bundesfinanzminister Müller zurück, weil er in zwei Amtsjahren drei Milliarden Euro (sechs Milliarden DM) neue Schulden gemacht hatte. Sein Nachfolger Karl Schiller trat nach einem Jahr zurück, weil er zwei Milliarden Euro (vier Milliarden DM) neue Schulden machen musste. Er sagte damals, daß er keine Politik nach dem "Motto" "Nach mir die Sintflut" machen könne.
Danach der Dammbruch mit Finanzminister Helmut Schmidt. 1972 machte der schon fünf Milliarden Euro neue Schulden. Als Schmidt für diese tolle Leistung Kanzler wird, beträgt der Bundesschuldenberg schon 91 Milliarden Euro. Mit Schmidt als Bundeskanzler geht die Schuldenkarriere der sozial-liberalen Regierung aber erst richtig los!
Bundesfinanzminister Hans Apel. Sorglos und unbekümmert der geht die Verschuldung weiter. Finanzminister Apels Bilanz nach vier Jahren: 33,5 Milliarden Euro Neuverschuldung!
Hans Matthöfer, der nächste Finanzminister seit 1978, sorgt für noch dramatischere Schuldenrekorde. 56 Milliarden Euro Neuschulden. Sein Kanzler heißt wiederum: Helmut Schmidt.
Am Ende der sozial-liberalen Koalition als der Schuldenkanzler Schmidt abtreten muß, zahlt Deutschland schon mehr als 9.000.000.000 Euro (18.000.000.000 DM) an jährlichen Zinsen. (Die folgende Tabelle stammt von der WebSeite http://www.sgipt.org)
Wie unglaublich diese Schulden sind, erläuterte Franz-Josef Strauss 1979 im Bundestag. Die Regierung Schmidt gab sich belustigt, die Einwohner Deutschlands zahlen bis heute noch die Zinsen der Schulden aus dieser Zeit, kein einziger Cent der damaligen Schulden ist bis heute zurückgezahlt worden.
| Jahr Daten-
|
Staatsverschul- dung insges. in Million. Euro |
Steigerung in % gegen Vorjahr | BIP Brutto-
|
BIP Wachstum in % gegenüb. Vorjahreswert |
Schulden in % vom BIP | "Mitverant-
|
"Verant- wortliche" Kanzler |
| 1971 | 25498 | Vorgänger | 390,1 | 10,82 | 6,54 | Klasen | Brandt |
| 1972 | 27870 | 9,30 | 427,5 | 9,59 | 6,52 | Klasen | Brandt |
| 1973 | 29229 | 4,88 | 476,7 | 11,51 | 6,13 | Klasen | Brandt |
| 1974 | 35494 | 21,43 | 513,6 | 7,74 | 6,91 | Klasen | Brandt / |
| 1975 | 54756 | 54,27 | 536,0 | 4,36 | 10,22 | Klasen | Schmidt |
| 1976 | 64087 | 17,04 | 583,9 | 8,94 | 10,98 | Klasen | Schmidt |
| 1977 | 75622 | 18,00 | 623,7 | 6,82 | 12,12 | Klasen / | Schmidt |
| 1978 | 90091 | 19,13 | 669,3 | 7,31 | 13,46 | Emminger | Schmidt |
| 1979 | 103034 | 14,37 | 722,5 | 7,95 | 14,26 | Emminger | Schmidt |
| 1980 | 117591 | 14,13 | 766,6 | 6,10 | 15,34 | Pöhl | Schmidt |
| 1981 | 137542 | 16,97 | 800,2 | 4,38 | 17,19 | Pöhl | Schmidt |
| 1982 | 157722 | 14,67 | 831,8 | 3,95 | 18,96 | Pöhl | Schmidt/ |
| bezogen auf 1972 jährl. 47%
|
von 25 Mrd. 498Mill. auf 157 Mrd. 722 Mill. = 519 % |
Rate= 16,6% Mittel=18,6% |
Rate= 6,9% | Mittel= 7,15% | arithm. Mit. Zuwächse am BIP pro Jahr Bund=11,55% |